Was bringen die Nameserver der DENIC? (NSentry)

Die deutsche Domainendung .de hat die Möglichkeit, direkt die Nameserver der Vergabestelle DENIC zu nutzen. Damit spart man sich den komplizierten Betrieb extra Nameserver und hat weitere besondere Vorteile. Man muss lediglich die IP des Webservers oder die URL des Mailservers angeben, alles andere erledigt die DENIC. Diese Methode der DENIC heißt NSentry.

Inhaltsverzeichnis
Vorteile der DENIC-Nameserver (NSentry)
Verwendung von DENIC-Nameserver im Redirector
Hat ELITEDOMAINS auch eigene Nameserver?
Welche externen Nameserver empfehlt ihr?

Vorteile der DENIC-Nameserver (NSentry)

Es gibt vier große Vorteile bei der Verwendung der DENIC Nameserver:

Einfachheit: Die Nameserver der DENIC sind einfach, weil man nur eine IP eines Servers angeben braucht. Den Rest erledigt die DENIC.
Geschwindigkeit: Die Nameserver der DENIC sind schnell, weil sie in Frankfurt und auf der ganzen Welt in den besten Rechenzentren mit bester Anbindung stehen. Dadurch haben die Nameserver und auch alle .de Domains die besten Reaktionszeiten (Ping). Schneller geht es nicht.
Zuverlässigkeit: Die Nameserver der DENIC sind zuverlässig, da sie neben den Einträgen der Domains auch die .de-Zone als Ganzes beinhalten. Falls die DENIC-Nameserver nicht funktionieren, funktionieren keine .de-Domains. Und das kommt eigentlich nie vor.
Sicherheit: Die Nameserver der DENIC sind sicher, weil sie automatisch jede .de-Domain mit einer DNSSEC-Signatur verschlüsseln. Die DENIC beschreibt das in ihren FAQ zu DNSSEC wie folgt:

"nsentry"-Domains werden, da die entsprechenden Records direkt in der .de-Zone vorliegen und dort autoritativ sind, automatisch von DNSSEC erfasst und mit entsprechenden, von DENIC erzeugten Signaturen versehen.

Verwendung von DENIC-Nameserver im Redirector
Um die Nameserver der DENIC zu nutzen, kannst du im Redirector unter "Denic (NSentry)" eine IP-Adresse eines Webservers und den Hostnamen eines Mailservers angeben. Es können derzeit 1 bis 5 Einträge gesetzt werden. Beachte hierzu auch die Anleitung der DENIC für NSentry-Einträge.

Es sind folgende Typen von Einträgen möglich:

A - Einträge für IPv4-Adressen eines Webservers.
AAAA - Einträge für IPv6-Adressen eines Webservers.
MX - Einträge für den Hostname eines Mailservers.

Für jeden Eintrag muss als Name eine Zuordnung erfolgen, beispielsweise eine Subdomain:

@ - für die Root-Ebene der Domain (´domain.de´)
www - für die www-Version der Domain (´www.domain.de´)
stage - für die Subdomain "stage" der Domain (´stage.domain.de´)
we.love - für die Sub-Subdomain "we.love" der Domain (´we.love.domains.de´)

Für jeden Eintrag muss ein Wert angegeben werden. Beispielsweise:

IPv4 - Eine existierende IPv4-Adresse (´145.18.120.7´)
IPv6 - Eine existierende IPv6-Adresse (´2001:0db8:85a3:08d3::0370:7344´)
Hostname - Ein konkreter Mailserver für MX-Einträge (´mailserver.domain.de´)

Alternativ kannst du im Redirector unter "(URL) Weiterleitung" einfach eine URL eines existierenden Projektes eingeben. In diesem Fall übernehmen wir alle Einstellungen für dich bei der DENIC.

Hat ELITEDOMAINS auch eigene Nameserver?
Wir haben auch eine eigene DNS-Infrastruktur für Nameserver. Unsere Nameserver sind erreichbar unter ns1.elitedomains.de und ns2.elitedomains.de. Hier bieten wir dir viele DNS-Typen zur Auswahl und Konfiguration an. Und für jede Domain kannst du bis zu 30 DNS-Einträge pro Domain hinterlegen.

Welche externen Nameserver empfehlt ihr?
Alternativ kannst du auch jeden externen Nameserver von jedem fremden Anbieter nutzen. Manchmal macht das großen Sinn, beispielsweise wenn du einen Homepage-Baukasten nutzt oder Domains auf Parking-Seiten leiten möchtest.
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